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Tanja Ahmed steht für Weiblichkeit, Gefühl und kraftvolle Dynamik. Nach einer tänzerischen Grundausbildung in Klassischem Ballett in der renommierten Ballettschule Söhn fand sie 1991 den Einstieg in den Orientalischen Tanz - und damit eine lebenslange Liebesaffäre mit dieser Tanzform. Schon immer von Tanz beeinflusst und seit sie denken kann dem Orient und seiner Kultur verhaftet, verbrachte Tanja einige Jahre mit intensivem Unterricht bei ägyptischen Choreografen, die ihren Stil bis heute prägen. Mahmoud Reda, der berühmte ägyptische Tänzer und Choreograf und Gründer der seit den 50er Jahren bestehenden Reda-Troupe, und Raqia Hassan, die heute zu den einflussreichsten Choreografinnen Ägyptens gehört, wurden zu wichtigen Inspiratoren. Tanja unterrichtet den einziartigen Stil des berühmten Mahmoud Reda als eine von wenigen in Deutschland in Workshops. Tanja war mehrjähriges Mitglied der Münchner WüstenTöchter, eine seit den 80er-Jahren bestehende und von Marianne Schwinghammer gegründete orientalische Folkloregruppe, und begann bald in München und über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus, begeisterte Bauchtanzfans zu unterrichten. Ihre Engagements führten sie ins Ausland und in die gehobenen Kreise der Prominenz. Begeisterte Zuschauer waren beispielsweise die Bayerische Fussballmannschaft, Schauspieler Ottfried Fischer, Schauspielerin und Unternehmerin Margit Gruber oder Bauunternehmer und Feinschmecker Fritz Eichbauer. Sie begeisterte Bankdirektoren und Geschäftsleute bekannter Großunternehmen. Im TV war Tanja Ahmed im Freizeitmagazin des ZDF zu sehen.
Über Tanja Ahmed und den Tanz "Tanz ist Körpermalerei, sichtbar gemachte Lyrik und Poesie. Dali, Wilde und Goethe. Alles in einem." Tanja Ahmed Ihr Repertoire reicht vom klassischen Raqs Sharqi (arabisch= orientalischer Tanz) bis zur Kunst des - urpsrünglich und ohne Ausnahme improvisierten - Baladi (traditioneller Tanz) und traditioneller Folklore aus Ägypten, wozu beispielsweise der Raqs El Assaya (Stocktanz) und der Raqs El Shamadan (Leuchtertanz) gehört. Eine hingebungsvolle Interpretin ist sie auch, was den Golfstaatentanz bertrifft (Khaleegy), den sie auf Wunsch bereits mehrfach auf die Bühne brachte.
Eine große Leidenschaft ist die freie Improvisation, die sie z.B. mittels des ihr zum Liebling gewordenen Baladi voll ausleben kann. So sehr die heutige Tänzerin des Raqs Sharqi auch nach Perfektion strebt und alles ganz genau durchdenkt, bevor eine Performance auf eine Bühne gebracht wird, so schade ist es auch andererseits, dass die Urform des Raqs Sharqi als Improvisationstanz langsam aber sicher auszusterben droht. Tanja ist es wichtig, über die Beschränkungen einer Choreografie hinauszugehen und den Gedanken an eine perfekte Technik ohne Freiraum durch das getanzte, momentan entstehende Gefühl mit allen Möglichkeiten ersetzt. Fast alle Darbietungen von Tanja Ahmed sind aus diesem Grund improvisert. Sie bildet sich stetig weiter, auch in Klassischem Ballett und Jazztanz. Ihre Liebe zur Improvisation, ihr Verständnis für die arabische Musik und deren Interpretation, eine ausgefeilte Technik und nicht zuletzt Ausdruck und Dynamik machen Tanja zu einer gefragten Tänzerin.
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