Sonntag, 05. September 2010
 
 Home
 Tanja Ahmed
 Stimmen
 Referenzen
 Galerie
 
 Termine
 Unterricht
 Kurse
 Workshops
 Privatstunden
 Auftritte
 
 Grüße senden
 Links
 Impressum
 Kontakt
 FAQ

Unterricht  

Tanja Ahmed unterrichtet seit Mitte der Neunziger Jahre den orientalischen Tanz als wertvolles Kulturgut und gibt ihr Wissen und Erfahrung mit viel Freude und Engagement weiter. Sie unterrichtet mit großer Genauigkeit, Einfühlungsvermögen und Humor.

Faszination Orientalischer Tanz

Orientalischer Tanz ist neben der seit etwa 20 Jahren in Deutschland herrschenden Beliebtheit nicht nur modern, sondern auf viele Weisen eine Bereicherung für uns. 
Tanz im Allgemeinen hinterlässt auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene seine positive Wirkung. Orientalischer Tanz jedoch, das ist meine persönliche Erfahrung, ist intensiver, denn er unternimmt mit den Tanzenden eine Reise in eine seit Jahrhunderten tabuisierte Zone ihres Körpers: Das Becken.

Das Becken ist, seit einiger Zeit auch durch Pilates (der die Beckenregion als "Powerhouse" bezeichnet) ein Stück weiter legitimisiert, das Kraftzentrum unseres Körpers. Wir, in einer industrialisierten Welt geboren und groß geworden, haben dieses Zentrum außer Acht gelassen und konnten schon lange nicht mehr von seiner Kraft profitieren, die entsteht, wenn man sich ihrer bewusst ist.
Der orientalische Tanz ist der Tanz, der sich seit Jahrtausenden dieser einstmals heiligen Region des weiblichen Körpers annimmt. Es werden Spannungen abgebaut, Muskeln gekräftigt und wir werden flexibler.

Ein Irrglaube

Der orientalische Tanz ist jedoch nicht, wie viele vielleicht glauben, eine einfache Art des Tanzes. Man braucht viel Geduld und Training, um die für ihn typische zentrierte Isolation, Weichheit und Flexibilität zur Meisterschaft zu bringen. Wie auch in jeder anderen Tanzform oder sportlichen Disziplin, müssen Haltung, Technik, Ausdruck und die persönliche Individualisierung in regelmäßigen Trainingseinheiten aufgebaut werden.

Ihre Voraussetzung für einen zukünftigen Kursbesuch sollte vornehmlich Neugierde sein! Langfristig sollten Sie Interesse an orientalischer Kultur und besonders der Musik haben oder entwickeln können. 

Das ist mir wichtig

Ich lege großen Wert darauf, dass die Persönlichkeit der Tänzerin gefördert und mit den individuellen Gegebenheiten, wie persönliche Anlagen und Vorlieben, gearbeitet wird. Ich gehe individuell auf die Teilnehmerinnen ein, um Korrekturen zu machen oder andere Wege zu zeigen, um eine Lösung für einen "Knoten" im Kopf - oder auch in der Hüfte - zu finden und ein anatomisch korrektes Tanzen zu ermöglichen, das auf Dauer gesund erhalten soll.

Wer bei mir Unterricht nehmen möchte, sollte diszipliniert lernen wollen und Achtung vor der Tanzkunst des Orients haben. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und eine Ehre, diese Kunst weiterzugeben, aber es sollte auch gleichsam eine Ehre sein, sie zu erlernen.


Kursgruppe (leider unvollständig), Anfänger II (2004)


Unterrichtsinhalte

Ausser des Bewegungstrainings wird das Gehör für orientalische Musik und vor allem die Unterscheidung der verschiedenen Rhythmen gefördert. Die Körperwahrnehmung wird gesteigert und sensibilisiert.

Hauptunterrichtsthemen der laufenden Kurse sind je nach Stufe:

  • Isolation und Muskeltraining
  • Hüftarbeit und Shimmies
  • Placement und Ballett
  • Rythmusbezogene Kombinationen 
  • Tanzdynamik und Tanztechnik
  • Ägyptische Folklore und Baladi
  • Mahmoud Reda-Technik 
  • Moderner ägyptischer Stil 
  • Umgang mit Tanzaccessoires (Zimbeln, Schleier, Stock)
  • Stilkunde
  • Ausdruck
  • Choreografie und Bühnenpräsenz

Eine Unterrichtseinheit beinhaltet folgende Teile: 

Warmups, die auch themenbezogen ablaufen und im Laufe der Zeit verändert werden. Sie haben den Sinn, den gesamten Körper aufzuwärmen und für den folgenden Unterricht beanspruchte Körperpartien und Muskelgruppen vorzubereiten.

Einen Großteil der Unterrichtstunde nimmt die Tanztechnik ein, die Haltungs-, Isolations- und Koordinationsübungen enthält und oft übergangslos in themenverwandte Bereiche einfließt. Es folgen Übung von Bewegungsfolgen und Kombinationen. Stufenabhängig werden auch Choreografien vermittelt.

Abschließend erfolgt ein angeleitetes Cool Down und Stretching.

Unterrichtsziele? Ja - Spaß, Freude, angenehme Transformationen!

Der Orientalische Tanz, rituelles Kommunikationsmedium in nordafrikanischen Völkern, wurde in frühen Zeiten in Anbetung unserer Mutter Erde ausgeübt, und förderte die Einheit der Schöpfungskraft in uns Frauen und Mutter Erde. Auch, wenn wir nicht mehr in dieser Zeit leben und für unsere Gesunderhaltung andere Ansätze finden, kann man diese Absicht auch heute noch anwenden. Ganz bewusst, oder auch nicht. Die Kraft liegt nicht nur in der bewussten Absicht, sondern vor allem im Gewahrwerden über den eigenen Körper.

Meine Philosophie zum gelungenen Lernen:

In erster Linie lernt der Mensch durch Erfahrung. Am besten durch Erfahrungen, die durch positive Grundbedingungen unterstützt werden. Lernen gelingt und ist erfolgreich, wenn Menschen in einer freundlichen, angenehmen und aufgeschlossenen Atmosphäre trotz aller damit verbundenen Anstrengungen Freude am Lernen haben, aktiv den Lernprozess mitgestalten, motiviert sind und bleiben.

Meinen Anteil daran, dass das Erlernen des orientalischen Tanzes gelingt, sollen alle SchülerInnen zu jeder Zeit spüren.


     Kurse

|

 Workshops